Entbuschung Grünlandflächen westlich der Gleiwitzer Str.

Der Bürgerverein wurde gebeten, folgende Meldung bekannt zu geben:

Im Rahmen eines Projekts für besondere Gemeinwohlleistungen wird im Zeitraum Mitte bis Ende Oktober ein Teil der Grünlandflächen westlich der Gleiwitzer Str. (Höhe Siemens) durch die Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Nürnberg entbuscht. Die betreffende Fläche wurde Ende der 70er Jahre mit zahlreichen Wildobst- und Strauchgehölzen gruppenweise bepflanzt und stellt somit einen wertvollen, strukturierten Offenlandbiotop dar. In Folge hat sich eine artenreiche Vogel- und Insektenwelt etabliert. Durch fortschreitende Sukzession wächst die Fläche jedoch immer mehr zu und der typisch Offenlandcharakter geht verloren.

Insbesondere Aspe, Traubenkirsche, Schlehe und Ginster breiten sich unkontrolliert aus. Diese werden deshalb zunächst im südwestlichen Bereich größtenteils entfernt bzw. zurückgenommen. Das anfallende Reisigmaterial wird von der Fläche gebracht und gehäckselt, um eine unnötige Anreicherung von Nährstoffen zu vermeiden.

Die gesamte Maßnahme wird vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Fürth/Erlangen finanziert.

 

Norbert Zollet
Revierleiter

BAYERISCHE STAATSFORSTEN
Forstbetrieb Nürnberg
Revier Altenfurt
Oelser Straße 9
90475 Nürnberg
Telefon:    +49(0)911-834377
Telefax:    +49(0)911-8006835
Mobil:      +49(0)179-4734629
eMail:       norbert.zollet@baysf.de -www.baysf.de
Bayerische Staatsforsten, AöR
Sitz der Gesellschaft ist Regensburg

Breitbandausbau 2018

Während eines Gesprächs am Stand des Bürgervereins auf dem  Altenfurter Boulevard teilte Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas mit, dass die Telekom bis Ende des Jahres 2018 den angekündigten Ausbau abgeschlossen haben muss. Ansonsten drohten Vertragsstrafen. Inzwischen ist auch ein aktuelles Schreiben aus dem Wirtschaftsrathaus zu diesem Thema eingetroffen (08/2018): 2018_Stadt_Nuernberg_Breitbandausbau

Baumfällarbeiten am Fischbacher Waldspielplatz

Unser Förster Herr Ulrich, Bay. Staatsforsten, hat den Bürgerverein davon unterrichtet, dass im Bereich Fischbach vom Eisweiherweg zum Waldspielplatz durch die Trockenheit große Fichtenbestände vom Borkenkäfer befallen sind. Es müssen aus diesem Grund ca. 40 große Fichten gefällt werden.

Hinweis Bayerische Staatsforsten vor Ort
Blick auf die gefällten Fichten

Sirenen zur Warnung der Bevölkerung

Der Bürgerverein wurde gebeten, die Bürger über die

Errichtung von Sirenen zur Warnung der Bevölkerung

zu informieren. Dieser Bitte kommen wir gerne nach.

Information der Stadt Nürnberg:

„Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

am 17. Februar 2016 wurde im Stadtrat beschlossen, auf der Grundlage eines Fachgutachtens, in der Stadt Nürnberg ein flächendeckendes Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung aufzubauen. Die Errichtung von insgesamt 107 Sirenen hat in 2018 begonnen und wird bis Ende 2020 abgeschlossen werden.

Nur durch den Warnton einer Sirene kann zu jeder Zeit sichergestellt werden, dass nahezu alle Bürgerinnen und Bürger bei größeren Gefahren an ihrem Aufenthaltsort sofort gewarnt werden können (sogenannter „Weckeffekt“). Bei Ertönen der Sirenen ist es notwendig, sich zunächst in Sicherheit zu bringen, das heißt sich z.B. nicht im Freien aufzuhalten sowie in Gebäuden Fenster und Türen zu schließen und anschließend selbstständig Informationen zum Schadensereignis und den notwendigen Verhaltensregeln über die Medien (z.B. öffentliche Radiosender, Internet, Warn-Apps wie Katwarn) einzuholen.

Um eine effektive Schallwirkung zu erzielen, werden Sirenen auf Dächern oder als Mastanlagen errichtet. Zum größten Teil können öffentliche Gebäude als Standorte genutzt werden. Dort, wo keine geeigneten Objekte zur Verfügung stehen, werden Stahlmaste errichtet und die Sirenen daran angebaut.

Da das Sirenennetz einzig und allein zur Sicherheit und dem Schutz der Bevölkerung dient, bitten wir um das Verständnis und die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs für dieses Projekt.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Vogel Volker Skrok
Bürgermeister Stadtdirektor“

Neue Radrennbahn in Altenfurt

An der Oelser Straße und auf dem Moorenbrunnfeld soll eine neue überdachte Radrennbahn mit Parkplatz als Ersatz für die alte Anlage in Reichelsdorf entstehen.

Der Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass beim Bau der Radsporthalle auch die Belange der Bürger im Südosten berücksichtigt werden. Insbesondere die zu erwartende Verkehrsbelastung macht uns Sorgen. Beklagenswert ist außerdem die wahrscheinlich beachtliche Flächenversiegeltung und die voraussichtliche Vernichtung eines Teils der Natur auf dem Moorenbrunnfeld.

Stellungnahme des Bürgervereins zum Lärmschutz an der A9

Liebe Fischbacher(innen),

ein Brief vom Innenminister Herrmann zum Ausbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost hat für etwas Verwirrung und einige Missverständnisse gesorgt. Er war allerdings auch nicht ganz einfach zu verstehen.

Halten wir uns an die Fakten.

  • Der uns mündlich zugesagte Lärmschutz mit 6 m Höhe ist in das Planfeststellungsverfahren eingeflossen und somit definitiv Bestandteil der Baumaßnahme.
  • 10 m Höhe bei einer Länge von 1,7 km wären zwar besser, sind aber durch die aktuellen gesetzlichen Vorgaben nicht zu erreichen. Erst bei einem achtspurigen Ausbau ist ein solcher Lärmschutz vorgesehen, was aus der Sicht der Fischbacher Bürger nicht unbedingt erstrebenswert ist.

Auf jeden Fall ist die jetzige Lösung besser als die gesetzlich erforderliche Höhe von 3 Metern.

In Moorenbrunn brachte der neue Lärmschutz, der im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus errichtet wurde, eine erhebliche Lärmminderung.

Wir werden den Kontakt zur Autobahndirektion suchen,  um zu erreichen, dass die Baumaßnahmen anwohnerfreundlich abgewickelt werden.