Unsere kleine Ausstellung über das Moorenbrunnfeld am Pfingstsonntag war sehr gelungen.
Unser Moorenbrunner Fotograf Manfred Braun und die beiden Stadtteilsprecher des Bürgervereins, Claudia Menz-Raithel und Klaus Raithel eröffneten die Ausstellung im Pfarrheim offiziell.
Wir konnten die Besucher und Besucherinnen auch über das geplante Verfahren zur Umwandlung des noch unbebauten Moorenbrunnfeldes in ein Landschaftsschutzgebiet informieren. Dieses Vorhaben wird auch vom Bund Naturschutz und den Stadtratsfraktionen der CSU und der Grünen unterstützt.
Nachfolgend einige Bildbeispiele:




Das Moorenbrunnfeld muss unter allen Umständen in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Wir konnten auch mit Moorenbrunnern und Moorenbrunnerinnen ins Gespräch kommen, die sich bereits seit über 35 Jahren darum bemühen, einen dauerhaften Schutz der freien Fläche vor baulichen Begehrlichkeiten zu erreichen. Auch über die Schäferei auf dem Feld konnten wir dank Herrn Gackstatter informieren.


Es ist in gewisser Weise ein Trauerspiel, dass es nötig ist, so lange um eine Fläche von nicht einmal 20 ha kämpfen zu müssen. Zumal in unmittelbarer Nähe der Stadtteile Moorenbrunn und Altenfurt die Autobahnausbauten immer mehr Naturraum und Reichswald zerstört haben. Man sollte Mensch und Natur hier im Südosten zumindest die letzten verbliebenen Freiflächen gönnen.
Man scheint auch in keinster Weise an unseren Schäfer zu denken. Auch er ist auf die unbebauten Flächen hier am Stadtrand angewiesen.
Es ist auch sehr befremdlich für alle Moorenbrunner und Altenfurter zu hören, dass ausgerechnet Siemens, ein Konzern, der über Jahrzehnte von der Stadt Nürnberg in allen Bereichen sehr unterstützt wurde und der doch einst als Vorzeigekonzern im sozialen Bereich galt, nun plötzlich die Stadt Nürnberg vor die Wahl stellt, entweder Radweg oder Landschaftsschutz. Das ist einfach bizarr. Zumal anscheinend ein einzelner Sachbearbeiter bei einem Weltkonzern die Entscheidung darüber trifft, was mit nicht einmal 20 ha Fläche zu geschehen hat. Bei Siemens hat sich offensichtlich sehr viel verändert. Und nicht zum Positiven. So kennen wir hier am Standort die Firma Siemens nicht.
Fazit: wir werden keinesfalls auf den Landschaftsschutz verzichten.
Die nächsten Aktionen auf dem Moorenbrunnfeld – zusammen mit unserem Schäfer und dem Bund Naturschutz sind schon geplant.


