… hatte unsere Stadtteilversammlung in Moorenbrunn am 1. Oktober 2026 … und wir hatten ein umfangreiches Programm.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los.


Herr Thomas Marx von der DLRG stellte das Kursprogramm des Kreisverbands Nürnberg-Roth-Schwabach vor. Ein Schwerpunkt war hierbei das Modul 2 „Vorbeugung und Reaktion im Zivilschutz und Katastrophenfall“. Da geht es um die Veranstaltungen des Bürgervereins am 14.11.2026. Weitere Informationen finden Sie hierzu auch in unseren Schaukästen, unserer Facebookseite und Homepage. Anmeldungen sind über den Bürgerverein möglich.

Anschließend brachte uns Frank Rückziegel, Geschäftsführer des TSV Altenfurt, auf den neuesten Stand des Bauprojektes der neuen Sportanlagen. Es ging hierbei um die Lage, den geringen Verbrauch an Natur (ca. 10 Bäume),die Parkpätze, Zufahrtsmöglichkeiten und die Versorgung mit Snacks und Getränken. Auch der Zeitplan war ein Thema.

Wir freuen uns schon darauf und hoffen, dass die Anlage möglichst bald fertig wird.
Dann ging es mit zwei unserer „großen Themen“ weiter – der Stromtrasse und dem Moorenbrunnfeld.
Zur Stromtrasse gab es am 21. und 22. September einen Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahren in Schwabach (wir berichteten bereits auf unseren Medien). Heute ging es einerseits um die Eindrücke aus diesem Termin und auch um den aktuellen Stand der Dinge. Zu diesem Thema waren auch Gabriele März und Christian Geuther von der BI „Moorenbrunn unter Strom“ dabei und berichteten über ihre Eindrücke vom Erörterungstermin und ihre Sicht auf die Dinge.


Neben einer reinen, faktischen Betrachtung der Argumente gegen den Trassenverlauf wurde auch deutliche Kritik an Ablauf und Organisation der Veranstaltung geäußert.
Seitens des Bürgervereins wurden die Schwerpunkte der Betrachtung durch Claudia Menz-Raithel dargestellt.
Es ging hier um den Trassenverlauf selbst, die damit verbundenen Risiken und Belastungen, die Haltung seitens TenneT und der Regierung von Mittelfranken, unsere Erwartungshaltung gegenüber der Stadt Nürnberg und unser weiteres Vorgehen.
Wie es wirklich weitergehen wird, werden wir wohl am Ende des Planfeststellungsverfahrens wissen – wenn es einen Planfeststellungsbeschluss geben wird – oder eben auch nicht. Und – ganz wichtig – wie sich dann die Stadt Nürnberg tatsächlich verhält.
Wir gaben die Zusage an alle Betroffenen, dass wir nicht aufgeben und weiter kämpfen werden.
Unser zweites „großes Thema“ war dann das Moorenbrunnfeld.
Unsere Stadtteilsprecherin von Moorenbrunn, Claudia Menz-Raithel berichtete über den aktuellen Stand der Dinge und unsere Sicht darauf, die auch schon während der Veranstaltung am 19. September auf dem Moorenbrunnfeld selbst, deutlich wurde.
Im Gegensatz zur Stromtrasse sind wir hier nicht derselben Meinung wie die Stadt Nürnberg. Entgegen der ursprünglichen Zusagen wollen sie nur noch einen kleinen Teil (ca. 10 ha) in ein Landschaftsschutzgebiet umwandeln (wir berichteten bereits darüber). Hier gibt es anscheinend auch schon einen Beschluss des Umweltausschusses.
Im Rahmen der Stadtteilversammlung ging es vorwiegend um den unbebauten Teil, der sich im Eigentum von Siemens befindet. Es gab einige Diskussionen darüber, was Siemens hier heraus für sich ableiten kann. Wir haben hier seitens der Stadt Nürnberg eine Aussage von vor ca. 2 Jahren, dass das Gelände ohnehin nicht bebaut werden kann und das wäre auch Siemens bekannt. Andererseits sieht Siemens das als eine „strategische Reservefläche“ für Gewerbe, aber: was sind die tatsächlichen Ziele? Gewerbeflächen brauchen sie hier sicher nicht – schließlich haben sie auch ihr bisher genutztes Areal verkauft.
Das passt alles irgendwie nicht richtig zusammen. Wir gehen einfach davon aus, dass sie die Fläche gewinnbringend vermarkten wollen.
Wir fordern – und das sieht auch die Mehrheit der Menschen im Vereinsgebiet so – dass das komplette unbebaute Areal in ein Landschaftsschutzgebiet, wie eigentlich auch seitens der Stadt Nürnberg geplant und zugesagt, umgewandelt wird. Und dass die Stadt Nürnberg nicht vor Siemens „einknickt“.
Wir bleiben am Thema dran und werden weiterhin für das Landschaftsschutzgebiet kämpfen. Es lagen auch Unterschriftenlisten aus zur Unterstützung unseres weiteren Vorgehens.
Anschließend ging es noch um geplante Aktivitäten für 2026 und 2027.
Die „Kehrd werd“ – Aktion werden wir aus Kapazitätsgründen leider nicht schaffen. Fest eingeplant sind auf jeden Fall wieder der Weihnachtsbaum und der Osterbrunnen.
Insgesamt war es für uns eine gelungene Veranstaltung, die sogar etwas länger gedauert hat als geplant war.
