Erstes Netzwerktreffen der Moorenbrunner Organisationen, Gewerbetreibenden und Vereine auf dem Gelände der REWE in Moorenbrunn!

Der Auftakt zur geplanten Vernetzung aller Moorenbrunner Aktiven – sei es aus Organisationen, Vereinen oder Firmen war – bei bestem Sommerwetter – sehr gelungen.

Der Bürgerverein Nürnberg-Südost und Christopher Pickel vom REWE Markt in Moorenbrunn luden zum Gespräch ein und an die 30 Personen kamen.

Ein erstes Kennenlernen und ein Austausch fanden in lockerer Atmosphäre auf dem Parkplatz des REWE Geländes statt.

Unser Dank geht an Christopher Pickel und seine Mitarbeiter, die uns hierbei auch wieder engagiert unterstützten und uns die „Bühne“ für unser Treffen zur Verfügung stellten. Es wurde deutlich, dass die Moorenbrunner Geschäftsleute und die Aktiven aus den Vereinen und Organisationen ein starkes Interesse daran haben, unseren Stadtteil weiter zu beleben und insgesamt bekannter zu machen.

Leider haben viele „Offizielle“ noch ein veraltetes Bild von Moorenbrunn als einem Stadtteil, der überwiegend von Senioren bewohnt wird. Dies ist schon seit über 10 Jahren nicht mehr so. Moorenbrunn hat sich bereits stark verjüngt, es sind vor allem viele junge Familien zugezogen. Wir haben einen große Anzahl an Selbstständigen und Gewerben und viele aktive Organisationen. Dies wollen wir auch zeigen.

Unser Ziel: eine gemeinsame Veranstaltung aller Gewerbetreibenden und Organisationen (ein „Markt“) in Moorenbrunn in 2025.

Ein nächstes Treffen, um dieses Ziel zu erreichen wird im Herbst 2024 stattfinden! Der Bürgerverein wird hierzu alle Interessenten einladen!

Der Bürgerverein ist 50 Jahre alt …

… und das musste natürlich gefeiert werden. Hierzu hatten wir uns überlegt, dass es zwei verschiedene Termine geben sollte.

Am Vormittag hatten wir im Pellerschloss einen „offiziellen“ Termin mit einigen (ca. 50) geladenen Gästen. Hierbei standen ein Rückblick auf die Geschichte des Bürgervereins von der Gründung bis hin zur heutigen Situation und etwas Kontaktpflege im Mittelpunkt. In Vertretung des Oberbürgerbürgermeisters sprach Andreas Krieglstein ein Grußwort. Dabei waren, neben Vertretern der kommunalen Politik, auch die örtlichen Vereine und Personen, die sich im Bürgerverein besonders verdient gemacht haben. Die gelungene musikalische Untermalung übernahm Roman Sterzik von der Musikschule Sterzik.

Ab 15 Uhr wurde dann in Altenfurt auf dem Gelände des TSV so richtig öffentlich gefeiert – gebührend eröffnet von den Böllerschützen des Moorenbrunner Schützenvereins. Im Außenbereich gab es einen Sektempfang, der von 2 charmanten „Vereinsmitgliederinnen“ professionell gemanagt wurde. Die offizielle Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden, Werner Miegl fand dann im Saal statt – wo um 17 Uhr auch unser Altbürgermeister, Dr. Klemens Gsell auf sehr unterhaltsame Weise die Geschichte des Bürgervereins aus einer etwas anderen Perspektive betrachtete (Stichwort: „Akten“).

Auf insgesamt 6 großen Schautafeln wurde der Gesamtverein und die einzelnen Stadtteile vorgestellt. Auf einer großen Leinwand zeigten wir wichtige Ereignisse bzw. Meilensteine der Vereinsgeschichte.

Für unseren Nachwuchs gab es den Kinderlöschzug des Nürnberger Feuerwehrmuseums , hier nochmal unser besonderer Dank an die Altenfurter und Moorenbrunner FFWehren, „Kinderschminken“ mit den Webermädels sowie „Malen bei Tosca“ – es wurde alles gut angenommen und hat den Kleinen viel Freude bereitet.

Innen gab es über den Tag verteilt noch ein Unterhaltungsprogramm – bestehend aus Gesangsnummern mit Phia-Lane – einer sehr vielversprechenden, jungen Künstlerin, danach Christine Lehner-Belkaied mit verschiedenen Musicalnummern.

Jürgen Leuchauer, der Frankenbarde gab dem Publikum etwas Nachhilfe in fränkischer Kultur und Redensart.

Nachmittags saßen auch viele Menschen im Außenbereich, eine Folge des schönen Wetters.

Am Abend sorgten dann Christian & Jürgen feat. Tanja mit Rock, Pop und Schlagern für Stimmung – es wurde sogar noch heftigst getanzt. Gegen 22 Uhr endete eine Veranstaltung, die uns sehr gefallen hat und für die wir viel positive Resonanz erhalten haben. Wir freuen uns, dass es unseren Gästen gefallen hat und wünschen uns, dass der eine oder die andere beschließt dem Bürgerverein beizutreten. Mit uns kann man nicht nur „streiten“, sondern auch feiern.

Für Essen und Trinken sorgte der Wirt des TSV Altenfurt, Apostolos mit seinem Team. Auch ihm nochmal ein Dankeschön für die Organisation.

Sehr gut besucht war …..

unsere Stadtteilversammlung in Moorenbrunn am Dienstag, den 12. März. Höchst erfreut konnten wir ca. 85 – 90 Menschen zählen; der Pfarrsaal war sehr gut gefüllt.

Bereits zu Beginn warf ein Ereignis seine Schatten voraus ……

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bürgervereins, welches wir am 11. Mai gebührend feiern werden, konnten wir die Besucherinnen und Besucher mit einem Glas Sekt begrüßen.

Thematisch war der Abend hochinteressant. Als erster Redner (nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden und die Stadtteilsprecherin) war Kriminalhauptkommissar Stefan Malek an der Reihe.

Nachdem er sich und seine Dienststelle kurz vorgestellt hatte, ging es um sein Thema „Einbruchschutz“. Für manche der Anwesenden gab es sicher einige überraschende Erkenntnisse. Mit dem Satz „Gelegenheit macht Diebe“ lässt sich das vielleicht ganz gut beschreiben. Die wenigsten Einbrüche finden statt, wenn die Menschen zu Hause sind – solche, aus dem Fernsehen bekannten, brutalen Überfälle sind die absolute Ausnahme.

Es wird in der Regel während des Tages da eingebrochen, wo die Gelegenheit günstig ist und (rein technisch) wenig Widerstand vorhanden ist. Er zeigte auf, mit welchen Maßnahmen man sich recht gut schützen kann, welche Schwachstellen es häufig gibt und auf was man ganz allgemein achten sollte. Ausliegende Broschüren, welche die Leute mitnehmen konnten (und sollten) rundeten den Vortrag ab. Es gab viel Applaus.

Danach ging es um ein ganz anderes Thema – die Stromtrasse P53. Unsere Stadtteilsprecherin Claudia Menz-Raithel brachte uns auf den aktuellen Stand. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen auf die Menschen in Moorenbrunn und auch das Verhalten von TenneT. Eindrucksvoll zu sehen war in einer Videosequenz, wie sich der Bau auf Moorenbrunn und Altenfurt auswirken würde. und die auch auf der Seite „moorenbrunn-unter-strom.de“ angesehen werden kann. Eine weitere Darstellung zeigte den Radius der Strahlungseinwirkung: es sind weite Teile von Moorenbrunn betroffen und das komplette Gewerbegebiet. Die Strahlungseinwirkung setzt sich jedoch entlang der kompletten Trasse fort.

Wir sind bei diesem Thema nicht alleine.

Christian Geuther und Andreas Ritter stellten die neugegründete Bürgerinitiative „Moorenbrunn unter Strom – keine Stromtrasse P53“ vor, deren Ziele und vor allem auch die bisherigen Erfolge dar – sehr wichtig war bei der letzten Demo, dass unser Oberbürgermeister eine Rede gehalten hat und sich dabei klar hinter die Menschen in Moorenbrunn gestellt und auch aufgefordert hat „weiter geeint und laut zu sein“.

Eine deutliche Betroffenheit war bei den Anwesenden zu spüren.

Ein weiterer wichtiger Punkt war das Moorenbrunnfeld und die bisherige Entwicklung seit dem Antrag auf die Umwandlung in ein „Landschaftsschutzgebiet“. Faktisch gab es hier nicht viel Neues. Wir haben uns deshalb schriftlich direkt an den Oberbürgermeister gewandt.

Für Moorenbrunn ist für 2024 u.a. wieder ein Hoftrödel für den 6. Juli geplant. Im Herbst wird es eine weitere Stadtteilversammlung geben – am 16. Oktober. Weitere „Events“ sind in Planung.

An weiteren Themen kamen noch (auch im Zusammenhang mit dem „Moorenbrunnfeld“ noch die Radwege auf. Hier konnten wir lediglich auf den aktuellen Stand der Dinge und unsere Position gegenüber der Stadt verweisen – und dass wir damit absolut nicht zufrieden sind. Ebenfalls angesprochen wurden wiederum die „Vermüllung“ und Probleme mit dem „ruhenden Verkehr“ – also Problemen mit geparkten Fahrzeugen. Hier bleiben wir überall dran.

Insgesamt war das in unseren Augen eine gut besuchte und gelungene Veranstaltung.

Wir freuen uns, dass wir mit dem Pfarrsaal der katholischen Kirche in Moorenbrunn nun endlich einen Veranstaltungsort gefunden haben, der auch für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gut zu erreichen ist – und natürlich auf den nächsten Termin in Fischbach am 20. März 2024.

Unser Oberbürgermeister, Marcus König

…. wird am Samstag, den 24. Februar 2024 um 10:00 Uhr auf der 2. Demo gegen die Stromtrasse P53 reden.

Die Bürgerinitiative „Moorenbrunn unter Strom“ ist wieder der Veranstalter.

Weitere Redebeiträge wird es seitens Olaf Lüttich (Aktionsbündnis Trassengegner) und Michael Rausch (BI P53 Kornburg-Worzeldorf) geben.

Dieses Mal wird sich die Demo durch Moorenbrunn bewegen – es geht los an der Ecke Klagenfurter- und Bregenzer Straße.

Die Meinung des Bürgervereins – ein extrem wichtiges Thema!

Weitere Infos:

https://moorenbrunn-unter-strom.de/

https://www.facebook.com/groups/737729620255226/

1. Moorenbrunner Protestveranstaltung

Liebe Vereinsmitglieder, Interessierte und Moorenbrunnerinnen und Moorenbrunner,

anlässlich der 1. Demonstration von ca. 200 Menschen in Moorenbrunn gegen die P53 am 16.12.2023 hat unser langjähriges Vereinsmitglied, Herr Fritz Hochmuth, eine Art „Grundsatzrede“ gehalten, die sehr klar und sehr gut die Bedenken und Befürchtungen der Menschen in Moorenbrunn zum Ausdruck bringt.

„1. Moorenbrunner Protestveranstaltung“ weiterlesen

Erste DEMO in Moorenbrunn gegen die Stromtrasse P53 war erfolgreich!

Heute Vormittag, am Samstag, den 16. Dezember 2023 versammelten sich etwa 200 Menschen im Moorenbrunner Park am Brunnen um gegen den Bau der P53 zu demonstrieren. Aufgerufen hatte dazu die Moorenbrunner BI Moorenbrunn unter Strom – keine P53.

Unterstützt wurde sie dabei vom Bürgerverein Nürnberg-Südost, der Siedlergruppe Moorenbrunn, der BI Feucht, der BI Raumwiderstand Winkelhaid, dem Aktionbündnis Trassengegner und der BI Reichswald bleibt.

Für den Bürgerverein sprach der 1. Vorstand, Werner Miegl, der die bereits vorhandenen Belastungen Moorenbrunns beschrieb. Keinesfalls dürften hier weitere Belastungen hinzukommen, schon gar nicht für Großprojekte, die nur dem europäischen Stromhandel dienen.

Fritz Hochmuth, ein Moorenbrunner Anwohner, stellte sehr eindringlich dar, welche enormen Belastungen die Moorenbrunner bereits für die Allgemeinheit auf sich genommen haben, ohne zu klagen: amerikanisches Flugfeld, die Bedrohung durch den Chemieabfall der MUNA, ständig wachsende Autobahnen und Autobahnkreuze, den Overfly usw. usw. Den Moorenbrunnern reicht es! Es darf also keine weiteren Belastungen geben!

Wolfgang Kautz, Ortsteilsprecher von Birnthon im Bürgerverein stellte die Situation des Nürnberger Reichswaldes dar und schilderte die Zerstörungen der letzten Jahre, die gerade in Zeiten des Klimawandels fatal sind. Ersatzpflanzungen bei Schwabach können nicht unseren Wald ersetzen.

Hubert Galozy, Gemeinderat in Leinburg und Aktiver des Aktionsbündnisses Trassengegner, veranschaulichte zusammen mit dem BI Sprecher Christian Geuther in einer kleinen Sketcheinlage, mit welchen simplen und falschen Behauptungen Tennet versucht die Öffentlichkeit zu manipulieren und wie einfach diese sog. Argumente zu entkräften sind.

Just an diesem Morgen befand sich unser OB König auf der anderen Strassenseite und unterstützte REWE Moorenbrunn beim Verkauf von Christbäumen für einen guten Zweck (Tierheim Feucht), was alle Demoteilnehmer mit lautem Applaus honorierten.

Auf die Frage eines Vereinsmitglieds, welches ihm schon zusammen mit Anderen die über 900 Moorenbrunner Unterschriften gegen die P53 überreicht hatte, ob er denn zur nächsten Demo kommen und uns unterstützen würde, bejahte er dies. Wir werden unseren OB auf jeden Fall im Februar einladen.

Danke an alle, die uns unterstützt haben. Wir brauchen Euch im Februar wieder und mindestens noch 100 mehr! Wir machen weiter! Und wenn uns hier niemand hören sollte, dann eben in München und Berlin!

Wir wollen uns nicht mit „fremden Federn schmücken“…….

das müssen zu einem Artikel sagen, der heute (9. Dezember 2023) im „Boten“ veröffentlicht wurde. Die Überschrift ist „Belastung, die jede Vorstellung sprengt“. Es geht in diesem Artikel u.a. um die Gründung einer Bürgerinitiative in Moorenbrunn.

Was nicht stimmt:

Der Vorstand der Bürgerinitiative ist NICHT der genannte Vorstand des Bürgervereins Nürnberg Südost e.V. (Werner Miegl, Claudia Menz-Raithel und Klaus Raithel). Wir vom Bürgerverein unterstützen diese BI – aber sie ist KEIN Bestandteil von uns.

Die Bürgerinitiative wird von Christian Geuther geleitet und sie hat auch einen eigenen Facebook-Auftritt „Moorenbrunn unter Strom – KEINE P53“.

https://www.facebook.com/profile.php?id=61553808608762

Erste Mahnwache gegen die Stromtrasse P53 in Moorenbrunn

Nachdem im November 2022 der Bürgerverein Nürnberg-Südost fast 1000 Unterschriften gegen die P53 an unseren OB übergeben hatte, hatte nun die neugegründete Bürgerinitiative „Moorenbrunn unter Strom – keine P53“ dazu aufgerufen, mit einer ersten Mahnwache unseren Protest gegen diese Stromtrasse auch sichtbar zu machen.

Etwa 80 Menschen versammelten sich beim Brunnen und dem Weihnachtsbaum an der Bregenzer Str. Der Bürgerverein unterstützte diese Aktion, da wir dem Aufruf unseres Oberbürgermeisters Marcus König vom 29.09.23 „Bleibt laut im Nürnberger Süden“ nachkommen wollen.

Versammlungsleiter Christian Geuther

Dörte Hamann, Pressesprecherin des Aktionsbündnisses Trassengegner, verdeutlichte in ihrer Rede, dass diese Juraleitung zu teuer und zu schädlich ist und in keinster Weise der Energiewende dient – ganz im Gegenteil. Man kann uns allen nur wünschen, dass die aktuelle Regierung Tennet nicht wirklich kaufen wird, sondern sich endlich besinnt und dieses komplette Projekt endlich auf den Prüfstand stellt.

Werner Miegl vom BV Nürnberg-Südost erklärte dann die Unterstützung des Bürgervereins für die Menschen in Moorenbrunn. Der Bürgerverein betreibt seit 2019 Aufklärungsarbeit und thematisiert die Planungen zur P53 immer wieder in der VITA und auf seinen Stadtteilversammlungen. Wir lehnen die P53 ab, die Gründe dafür sind auch auf unserer Homepage zu finden.

Fritz Hochmuth, ein Anwohner Moorenbrunns und ebenfalls ein Aktiver des BV, schilderte schließlich die Sicht eines Menschen, der von der Gesundheitsgefährdung durch eine solche Leitung direkt betroffen wäre und vermutlich wegziehen müsste. Er schilderte auch eindringlich wie den Menschen in Moorenbrunn in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr Großprojekte zugemutet wurden. Die Gründung der Moorenbrunner ‚Bürgerinitiative zeigt, dass die Menschen hiervon genug haben!

Was uns alle sehr freute war, dass auch Unterstützer von der BI Winkelhaid, der BI Kornburg und dem „Aktionsbündnis Trassengegner“ vor Ort waren. Der Nürnberger Süden muss zusammenhalten und sich gegen diesen Irrsinn wehren!

Ja, wir brauchen Strom und wir brauchen Leitungen, aber nicht diese und nicht auf Kosten unserer Gesundheit und unserer Lebensgrundlagen. Die nächste Demo der BI Moorenbrunn wird am 16.12.23 um 10 Uhr wieder am Brunnen stattfinden. Ziel dieser Veranstaltung wird sein, dass möglichst viele Menschen kommen werden!