Der BV Nürnberg-Südost präsentiert sich im kath. Pfarrheim Moorenbrunn

Am 22.09.2022 fand im katholischen Pfarrheim in Moorenbrunn eine Präsentation des Bürgervereins und seiner Themen statt.

Anlässlich des gemeinsamen Aufbaus des Moorenbrunner Osterbrunnens kamen wir im Frühjahr in Kontakt mit einigen jungen Familien aus Moorenbrunn. Wir erfuhren bei dieser Gelegenheit von den ehrenamtlichen Aktivitäten zur Verschönerung des katholischen Pfarrheims.

Aktionen, die unserer Meinung nach für ein gutes, soziales Miteinander im Viertel gut und wichtig sind.

Wir hoffen, dass dieses Engagement noch von vielen Seiten unterstützt werden wird. Wir erfuhren auch, dass viele junge Familien dieselben Themen umtreiben, wie uns im Bürgerverein (P53, MUNA Nord, Vermüllung, Straßenzustand, Velodrom etc. ) und wurden gefragt, ob wir nicht speziell für diese jüngeren Menschen, die uns als Verein bisher weniger kennen, eine Präsentation machen wollten. Es wurde angeboten, diese Vorstellung des BV „vor Ort“ im Pfarrheim durchzuführen.

Wir haben diese lebhafte Veranstaltung nicht groß beworben, da sie in erster Linie für die jungen Familien gedacht war. Umso mehr haben wir (1. und 2. Vorstand sowie die beiden Stadtteilsprecher für Moorenbrunn) uns gefreut, dass nicht nur die 15 angemeldeten Personen kamen, sondern insgesamt über 30.

Das haben wir vom BV sehr genossen, da wir auf Menschen trafen, die genau dieselben Themen bewegen wie uns. Gleichzeitig konnten wir noch einige ganz spezielle Themen mitnehmen, von denen wir einerseits bisher keine Kenntnis hatten oder die speziell junge Familien bewegen. Für uns war dies ein mehr als gelungener Abend.

Es wurde auch der Vorschlag geäußert, diese Art der Veranstaltung im nächsten Jahr wieder abzuhalten, vielleicht sogar dieses Mal mit mehr Werbung in Moorenbrunn. Eine Idee, die wir sehr gut finden und weiterverfolgen.

Das Wichtigste für uns jedoch war, dass wir bei dieser Veranstaltung Verbündete und Unterstützerinnen und Unterstützer finden konnten für unsere Bemühungen um Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in Moorenbrunn (P53, MUNA Nord, Kultur und Geschichte, etc.).

Unser spezieller Dank hier an Johanna, Sandra , Klaus und Frau Wehrl (Frei nach Terminator: We’ll be back!)

Schwarzes Brett für den Bürgerverein im REWE Markt Moorenbrunn

Ab sofort gibt es eine weitere Möglichkeit, sich über aktuelle Themen des Bürgervereins zu informieren.

Am 23.09.22 brachten die beiden Stadtteilsprecher von Moorenbrunn und Herr Christopher Pickel im REWE Markt Moorenbrunn gemeinsam ein Schwarzes Brett des Bürgervereins an.

Hier können die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadtteile ab sofort Termine, Informationen und Aktuelles zu den Themen des BV finden. Wir haben nun in Moorenbrunn – neben unserem Schaukasten vor „Elektro Meyer“ – auch noch im REWE Markt eine Infofläche.

Wir danken Herrn Pickel für seine Unterstützung.

Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir auch, dass der REWE Markt in Moorenbrunn und Altenfurt inzwischen gut etabliert ist und Herr Pickel sein Sortiment in Moorenbrunn aufgrund der großen Nachfrage noch einmal um 500 Produkte aus unterschiedlichen Bereichen erweiterte.

Wir konnten auch einige Anliegen unserer Anwohnerinnen und Anwohner ansprechen, für die wir nun gemeinsam mit Herrn Pickel an Lösungen arbeiten.

Raumordnungsverfahren für die Juraleitung P53 abgeschlossen – Regierung von Mittelfranken verkündet Ergebnis

Im Juni konnte man den Medien entnehmen, dass die Regierungen von Mittelfranken, der Oberpfalz und Niederbayerns das Raumordnungsverfahren für die Juraleitung P53 abgeschlossen hatten und eine Bewertung vorlegten.

Die Juraleitung wurde für „nötig und raumverträglich“ befunden – allerdings mit vielen Auflagen für die Firma TenneT.

Diese Auflagen betreffen jedoch zu unserem Entsetzen NICHT den geplanten Verlauf an den Moorenbrunner Häusern vorbei.

Ganz im Gegenteil: die Regierung von Mittelfranken schließt sich der für uns völlig unverständlichen Aussage von TenneT an, dass Belastungen „gebündelt“ werden müssten und empfiehlt TenneT sogar noch VOR Moorenbrunn bereits hoch zur A6 zu gehen.

Unser aller Einwendungen – die des BV und der Bürgerinnen und Bürger – wurden weder beantwortet noch in irgendeiner Art und Weise berücksichtigt.

Im Klartext heißt das für Moorenbrunn:

Wir wurden nicht gefragt, als die Autobahn immer weiter ausgebaut wurde und immer näher an unsere Häuser herankam. Wir wurden auch nicht gefragt als das Autobahnkreuz – „für die Verkehrswende“ – immer näherkam und der Lärm immer schlimmer wurde.

Auch die neue Flugzone des Nürnberger Flughafens über unseren Köpfen wurde einfach beschlossen.

Nun haben wir also (ohnehin schon) soviel Lärm, Waldzerstörung und Gesundheitsbeeinträchtigungen um uns herum, dass man zukünftige Belastungen einfach weiter bei uns „bündeln“ möchte.

Das ist eine Zumutung für uns Bürgerinnen und Bürger und wir werden das so nicht akzeptieren.

Der Bürgerverein verlässt sich darauf, dass der Nürnberger OB und der Nürnberger Stadtrat, die sich ja auch gegen diesen Trassenverlauf ausgesprochen haben, den Bürgerinnen und Bürgern in Moorenbrunn beistehen werden und notfalls gegen diese Angriffe auf Natur, Umwelt und menschliche Gesundheit vor Gericht klagen werden.

Wir wollen unseren Stadtteil nicht länger ruinieren lassen.

TenneT hat direkt nach Bekanntgabe dieser Bewertung durch die Regierung von Mittelfranken damit begonnen, sog. Infomärkte und Infoforen zu veranstalten. Respekt vor einer solch schnellen Vorbereitung!

Nur leider finden die Veranstaltungen zu einem großen Teil dort statt, wo die Trasse NICHT verlaufen wird. Man kann sich vorstellen, dass es die Betroffenen so sehr schwer haben, zum Trassenabschnitt ihrer Ortschaft die passende Veranstaltung zu finden.

Das Beste von allem ist jedoch Folgendes:

TenneT wirbt ernsthaft damit, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Es fragt sich nur zu welcher Art von Energiewende? Sicher nicht zu der, die unser Land braucht.

In einem Punkt stellt Herr Kohlmann von TenneT allerdings klar:

die „Molipipe“ ist KEINE Option für TenneT!

Zu unausgereift!

Der Bürgerverein wird unseren OB und die Stadtratsfraktionen kontaktieren und über das Ergebnis berichten.

Birnthon – Spatenstich für den Glasfaserausbau

Eine erfreuliche Nachricht gibt es aus „Nürnbergs kleinstem Dorf“.

Mit dem Glasfaserausbau wurde tatsächlich begonnen. Am 25. Juli – früh morgens um 8:30 Uhr war es soweit!

Vertreter der Stadt Nürnberg, von Bisping und Bisping, der Firma Rädlinger und des Bürgervereins Nürnberg Südost haben sich hierzu eingefunden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich schon Ende dieses Jahres fertiggestellt sein – dann beginnt in Birnthon – rein technisch gesehen – ein neues Zeitalter.

Ganz abgesehen davon – in Fischbach, Altenfurt und Moorenbrunn sind wir noch nicht soweit.Weitere Informationen gibt es auch zu diesem Thema auf unserer Homepage!

Seitens Bisping gibt es eine offizielle Pressemitteilung.

Boulevard Altenfurt am 24. Juli 2022

Der Altenfurter Boulevard hat wieder stattgefunden und der Bürgerverein war natürlich wieder dabei!

Wir blicken auf einen sehr schönen Sonntag zurück (und damit ist nicht nur das Wetter gemeint). Viele interessante Gespräche und auch einige neue Mitglieder waren das Ergebnis des Tages.

Auch hatten wir hohen Besuch – unser Oberbürgermeister Marcus König kam bei uns vorbei.

An dieser Stelle ganz vielen herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer, die hier wieder tatkräftig unterstützt haben – ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen.

100 Jahre TSV Fischbach – ein tolles Fest zum 101 jährigen Jubiläum!

Am Samstag, den 16. Juli haben wir sozusagen „offiziell“ vorbeigeschaut und waren begeistert.

Ein tolles Programm auf einer tollen Anlage – organisiert mit einem grandiosen Einsatz von vielen ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern.

Nach dem Ende des Fußballspiels der „TSV Allstars“ gegen „1. SC Feucht Allstars mit Nüssing & Friends“ begann die große Jubiläumsfeier (bei bestem Wetter und vielen Gästen) – mit Livemusik sowie Leckereien vom Grill und gutem Bier vom Fass.

Neben weiteren Ehrungen und Grußworten hatten wir hierbei die Möglichkeit, dem Sportverein unsere Anerkennung für das tolle Engagement in Fischbach mit einem breiten Angebot an Sportarten auf einer schönen Anlage auszusprechen und mit einer Spende zu unterstützen, die wir dem 1. Vorsitzenden Alexander Schätz überreichen konnten.

Wir sagen hierzu nur: Bitte weiter so!

JURALEITUNG P53: RAUMORDNUNGSVERFAHREN ABGESCHLOSSEN – KEINE AUFLAGEN FÜR TENNET IN MOORENBRUNN

Nun ist es also tatsächlich passiert.

Das Raumordnungsverfahren zum Neubau der Juraleitung ist abgeschlossen. Die Firma TenneT war anscheinend nicht umsonst während eines Gespräches mit dem Bürgerverein Nürnberg Südost im Frühjahr 2022 zuversichtlich, dass die Raumordnungsbehörden „grünes Licht“ geben und dass TenneT ab dem 3. Quartal mit sog. „Bürgerdialogen“ beginnen kann.

Die Regierung von Mittelfranken macht TenneT zwar einige Auflagen im Süden von Nürnberg, um Bürger und Natur zu schonen, aber leider NICHT für die Streckenführung an Moorenbrunn vorbei.

Die Bürgerinnen und Bürger von Moorenbrunn wohnen ja eh schon direkt neben der Autobahn, also kann man hier ja „Beeinträchtigungen“ von Gesundheit und Lebensqualität gut „bündeln“.

Auch hier kommt offensichtlich die etwas zynische Einstellung zum Tragen, dass man sowieso schon Geschädigte auch noch etwas mehr schädigen kann.

Wie der Lokalpresse zu entnehmen ist, versucht TenneT nun auch noch den Ukraine Krieg argumentativ zu verwerten und instrumentalisiert die Angst der Menschen vor Engpässen bei der Energieversorgung.

Die gut funktionierende Öffentlichkeitsarbeit von TenneT stellt diese riesigen Stromleitungen gebetsmühlenartig als unverzichtbar für die Energiewende dar. Und viele Bürgerinnen und Bürger glauben das auch – aus Angst davor, im Winter im Dunkeln zu sitzen.

Diese Argumentation geht vollkommen an der Realität vorbei.

Die geplanten riesigen Stromtrassen tragen in keiner Weise zu einer Energiewende bei, sondern zementieren die „Energieversorgungsvergangenheit“ – und natürlich gigantische Renditen für Investoren. Die Bürgerinnen und Bürger werden dafür bezahlen, auch mit ihrer Gesundheit.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Ergebnisses des Raumordnungsverfahrens versendete TenneT Einladungen per Mail zu sog. „Bürgerdialogen“, die nun in Präsenz stattfinden sollen. Die Einladungen gingen wieder nicht an alle betroffenen Menschen und Organisationen. TenneT verlangt zudem eine namentliche Anmeldung, woraus man schließen könnte, dass man die „Unbequemen“ nicht dabei haben möchte. TenneT hat vermutlich noch immer massive Probleme mit den Themen Transparenz und Bürgerbeteiligung. Auch gibt es wieder getrennte Veranstaltungen für Politiker und Politikerinnen sowie „Normalsterbliche“. Warum das wohl so ist?

Aber noch ist es nicht zu spät.

Die Bürgerinnen und Bürger in Moorenbrunn verlassen sich darauf, dass der Nürnberger Stadtrat zu seinem Beschluss vom April 2021 steht und den geplanten Verlauf so nicht akzeptieren wird. Auch in Moorenbrunn leben Menschen, die ein Recht darauf haben, dass man ihre Gesundheit und die ihrer Kinder schützt, nicht nur in Kornburg und Wolkersdorf.

In jüngster Zeit häufen sich Berichte in der Presse, die darauf schließen lassen, dass auch bei unserem Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz – Robert Habeck – Zweifel darüber entstehen, ob diese riesigen Stromtrassen von Nord nach Süd wirklich gut für die Energiewende sind.
Bahnt sich da ein Umdenken an? Das wäre wünschenswert.

Unter folgendem Link finden Sie die Beurteilung der Regierung von Mittelfranken:

https://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/service/raumordnung/abg_rov/rov_juraleitung/index.html

Der Anhang 1 zeigt dann die Beurteilung der Streckenabschnitte in Mittelfranken.

Impressionen vom Felsenkellerfest 2022!

Es war ein rundum gelungenes Fest bei herrlichem, fast schon zu heißem Wetter.

Am Samstag hatten wir gleich zu Beginn „hohen Besuch“ – unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder war da und beehrte uns mit einer Rede, die u.a. auch den Satz enthielt „das ICE-Werk kommt nicht hierher!“. Das war für uns klar so zu verstehen, dass damit die gesamte Gegend gemeint ist.

Wir haben uns über seinen Besuch sehr gefreut!

Und diese gute Nachricht war nur der Auftakt!

Anschließend heizten die „Boogie-Tones“ den ca. 400 Besuchern mit „Rockablility und Rock n´Roll“ so richtig ein – die Stimmung war prächtig. Wir sorgten für Essen und kühle Getränke und bekamen dafür von vielen Besuchern ein tolles Feedback.

Am Sonntag wurde es zunächst etwas ruhiger – der Tag begann mit einem schön gestalteten und andächtigen ökumenischen Gottesdienst (Hauptthema – die Geschichte des Lazarus) mit Frau Dr. Käthe Nerke und Herrn Johannes Häselbarth, die sehr stimmungsvoll vom Posaunenchor sowie dem Männergesangsverein Lyra begleitet wurden.

Nachmittags gab es (neben Kaffee und Kuchen – natürlich auch Leckeres vom Grill) wieder Musik. Im Gegensatz zum Samstag wurde es volkstümlich – es spielten die „Lillachtaler Musikanten“.

Ein ganz besonderer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne deren Einsatz so ein Fest nicht denkbar wäre.

Bei den hohen Temperaturen war das eine sehr anstrengende, schweißtreibende Aufgabe, die mit viel Engagement und „Herzblut“ gemeistert wurde – eine wirklich tolle Leistung des gesamten Teams.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!