Aktuelles zum ICE-Werk

03.05.2021: Noch immer fehlt der klare Rückhalt unserer (?) Stadt Nürnberg für ihre südöstlichen Stadtteile. Daher ist weiterer und stärkerer Protest notwendig. Bericht des BR zur Demo vom Sonntag am Kornmarkt.

02.05.2021: Für Irritationen in der Bevölkerung sorgt die Einordnung von Fischbach und Altenfurt als „nicht signifikante Siedlung“ durch die Bahn. Diese Schlussfolgerung ergibt sich, nachdem der Standort Fischbach/Altenfurt nach Stufe 1 der Standortauswahl noch nicht ausgeschlossen wurde und bei dieser Stufe 1 das Ausschlusskriterium „Nicht im Bereich einer signifikanten Siedlung gelegen“ gilt (vgl. Kriterien zur Standortauswahl vom 29.04.2021 hier). Die genannten Kriterien sind nicht operationalisiert und nicht gewichtet. Es ist auch nicht klar, welche Kriterien der Stufe 2 als KO-Kriterien gelten. Das Verfahren ist insofern für die Bevölkerung intransparent.

Die Wertung von Fischbach und Altenfurt als nicht signifikant stellt vermutlich eine bewusste Provokation der Bahn dar, die den Bürgerdialog insbesondere mit dem Bürgerverein deutlich erschweren dürfte. Wichtig ist allerdings in diesem Zusammenhang, die Provokation nicht aufzunehmen, da sie uns lediglich vom eigentlichen Ziel abhalten würde, konsequent gegen die Bannwaldabholzung vorzugehen.

01.05.2021: Am letzten Donnerstag informierte die Bahn über den aktuellen Stand. Hier gab es gleich vor Ort Proteste (die coronabedingt leider nur in einem sehr kleinen Rahmen möglich waren), organisiert durch die Bürgerinitiative / Facebookgruppe. Vertreten waren auch der Bund Naturschutz und der Bürgerverein. Aktuell gibt es hierzu zwei Pressemeldungen: Ein Beitrag der Nürnberger Nachrichten …https://www.nordbayern.de/…/ice-werk-ab-sofort-neun… … und ein Beitrag von BR24 https://www.br.de/…/neues-ice-werk-bei-nuernberg-jetzt…

Gab es Neuigkeiten? Aus unserer Sicht – ja und nein. Neu war in der Tat, dass neue Standorte aufgenommen werden sollen, nämlich Raitersaich, Heilsbronn, Müncherlbach, Ezelsdorf und Mimberg. Burgfarrnbach, Baiersdorf und der Rangierbahnhof wurden aus dem Verfahren genommen.Insgesamt sind jetzt also 9 mögliche Standorte im Spiel. „Im Rennen“ sind nach wie vor Allersberg, das „Muna-Gelände“, das Areal südlich davon und auch noch Altenfurt.

Nicht neu – und für uns nicht nachvollziehbar – ist, dass der Standort Fischbach/Altenfurt noch dabei ist. Zu diesem Thema gab es in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses am 15.4. erfreulich klare Äußerungen – wir berichteten schon darüber. Siehe hierzu auch: https://www.br.de/…/umstrittenes-ice-werk-bahn-muss… Wir teilen die Einschätzung, dass nach den bekannten Kriterien für das Raumordnungsverfahren der Standort Fischbach/Altenfurt nicht in Frage kommen kann.

Am 2.5. (Sonntag) ist um 14:30 Uhr eine weitere Demo geplant – am Nürnberger Kornmarkt (bei der Straße der Menschenrechte). Wer teilnehmen möchte oder zusätzliche Infos benötigt, bitte Rückmeldung an aktionen@neinzumwerk.de

27.04.2021: Auf der Seite Bannwald wurde das Thema Waldfunktionskartierung ergänzt zu den vielfältigen Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen der Wälder sowie ihre Bedeutung für die biologische Vielfalt.

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Schulturnhalle Fischbach

Auf unsere dringende Anfrage zum Stand der Bauplanung der Schulturnhalle in Fischbach hat uns die Stadt nun die Auskunft gegeben, dass in Kürze eine europaweite Ausschreibung für die benötigten Architektenleistungen erfolgt. Weitere Schritte:
Anmeldung des Entwurfs zum Haushalt: 2021
Baubeginn: 2022
Fertigstellung 2024-2025

Erschließungsbeitrag als „Weihnachtsgeschenk der Stadt Nürnberg“

Wohnungs-/Hauseigentümer in Fischbach erhielten Ende Oktober/Anfang November 2020 von der Stadt die Information, dass der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg Straßenbaumaßnahmen abrechnet.

Soweit uns bekannt, sind folgende Straßen betroffen: Hochwurzel, Leskowstraße, Hartstraße, Stadelwiesen, Fischbacher Hauptstraße/Ecke Leskowstraße.

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Spielplatz am Eisweiher

Eine spannende Waldexkursion mit Johannes Wurm, Chef der Bayerischen Staatsforsten, Nürnberg, auf Einladung vom BÜRGERVEREIN Nürnberg-Südost e.V.

Nach dem Borkenkäferbefall mussten im Lorenzer Reichswald auf Höhe vom Waldspielplatz Fischbach viele Bäume abgeholzt werden. Das sieht dann an der Stelle erst mal ziemlich öde aus und der forstwirtschaftlich unbewanderte Spaziergänger wundert sich. Damit es bald wieder schön aussieht, haben die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten schnell und möglichst klimaresistent nachgepflanzt.

Weichlaubholz wie Vogelkirsche, Linde Erle und Hainbuche passen da gut und verschönern bald auch wieder das Areal am Waldspielplatz 😊😊😊Bitte passt auf die Schößlinge auf, denn sie sind leicht zu übersehen. Wer auf den Waldwegen bleibt, macht alles richtig.

Viel Spaß im Wald! Danke schön und👉 Bleiben Sie gesund!

Beste Grüße, Ihr Team Bürgerverein Nürnberg-Südost e.V.

Text: Gerlinde Mathes

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