Breitbandausbau 2018

Während eines Gesprächs am Stand des Bürgervereins auf dem  Altenfurter Boulevard teilte Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas mit, dass die Telekom bis Ende des Jahres 2018 den angekündigten Ausbau abgeschlossen haben muss. Ansonsten drohten Vertragsstrafen. Inzwischen ist auch ein aktuelles Schreiben aus dem Wirtschaftsrathaus zu diesem Thema eingetroffen (08/2018): 2018_Stadt_Nuernberg_Breitbandausbau

Baumfällarbeiten am Fischbacher Waldspielplatz

Unser Förster Herr Ulrich, Bay. Staatsforsten, hat den Bürgerverein davon unterrichtet, dass im Bereich Fischbach vom Eisweiherweg zum Waldspielplatz durch die Trockenheit große Fichtenbestände vom Borkenkäfer befallen sind. Es müssen aus diesem Grund ca. 40 große Fichten gefällt werden.

Hinweis Bayerische Staatsforsten vor Ort
Blick auf die gefällten Fichten

Sirenen zur Warnung der Bevölkerung

Der Bürgerverein wurde gebeten, die Bürger über die

Errichtung von Sirenen zur Warnung der Bevölkerung

zu informieren. Dieser Bitte kommen wir gerne nach.

Information der Stadt Nürnberg:

„Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

am 17. Februar 2016 wurde im Stadtrat beschlossen, auf der Grundlage eines Fachgutachtens, in der Stadt Nürnberg ein flächendeckendes Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung aufzubauen. Die Errichtung von insgesamt 107 Sirenen hat in 2018 begonnen und wird bis Ende 2020 abgeschlossen werden.

Nur durch den Warnton einer Sirene kann zu jeder Zeit sichergestellt werden, dass nahezu alle Bürgerinnen und Bürger bei größeren Gefahren an ihrem Aufenthaltsort sofort gewarnt werden können (sogenannter „Weckeffekt“). Bei Ertönen der Sirenen ist es notwendig, sich zunächst in Sicherheit zu bringen, das heißt sich z.B. nicht im Freien aufzuhalten sowie in Gebäuden Fenster und Türen zu schließen und anschließend selbstständig Informationen zum Schadensereignis und den notwendigen Verhaltensregeln über die Medien (z.B. öffentliche Radiosender, Internet, Warn-Apps wie Katwarn) einzuholen.

Um eine effektive Schallwirkung zu erzielen, werden Sirenen auf Dächern oder als Mastanlagen errichtet. Zum größten Teil können öffentliche Gebäude als Standorte genutzt werden. Dort, wo keine geeigneten Objekte zur Verfügung stehen, werden Stahlmaste errichtet und die Sirenen daran angebaut.

Da das Sirenennetz einzig und allein zur Sicherheit und dem Schutz der Bevölkerung dient, bitten wir um das Verständnis und die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs für dieses Projekt.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Vogel Volker Skrok
Bürgermeister Stadtdirektor“

Stellungnahme des Bürgervereins zum Lärmschutz an der A9

Liebe Fischbacher(innen),

ein Brief vom Innenminister Herrmann zum Ausbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost hat für etwas Verwirrung und einige Missverständnisse gesorgt. Er war allerdings auch nicht ganz einfach zu verstehen.

Halten wir uns an die Fakten.

  • Der uns mündlich zugesagte Lärmschutz mit 6 m Höhe ist in das Planfeststellungsverfahren eingeflossen und somit definitiv Bestandteil der Baumaßnahme.
  • 10 m Höhe bei einer Länge von 1,7 km wären zwar besser, sind aber durch die aktuellen gesetzlichen Vorgaben nicht zu erreichen. Erst bei einem achtspurigen Ausbau ist ein solcher Lärmschutz vorgesehen, was aus der Sicht der Fischbacher Bürger nicht unbedingt erstrebenswert ist.

Auf jeden Fall ist die jetzige Lösung besser als die gesetzlich erforderliche Höhe von 3 Metern.

In Moorenbrunn brachte der neue Lärmschutz, der im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus errichtet wurde, eine erhebliche Lärmminderung.

Wir werden den Kontakt zur Autobahndirektion suchen,  um zu erreichen, dass die Baumaßnahmen anwohnerfreundlich abgewickelt werden.

Bericht vom 30. Felsenkellerfest

Kaiserwetter zum Jubiläumsfest

Nur am Samstag gab es ein paar Regentropfen – sonst mussten in diesem Jahr die Bäume beim Felsenkellerfest in Fischbach intensiv als Schattenspender dienen.

Bereits zum dreißigsten Mal richtete der Bürgerverein Südost das Fischbacher Felsenkellerfest aus – und es wurde wieder zu einem fröhlichen Treffen zahlreicher Besucher.

Am Samstag sorgten Brandl und Schmitt und am Sonntag die Lillachtaler Musikanten für die richtige Stimmung, den ökumenischen Sonntagsgottesdienst am Vormittag gestalteten der Posaunenchor und der Männergesangverein Lyra.

Für das leibliche Wohl gab es Kaffee, Kuchen, Bratwürste und Steak sowie Obatzder, dazu jede Menge von Getränken von Kaffee bis Bier und Wein, von den Mitgliedern des Bürgervereins Südost bereitgehalten. Dazu hatte der Freundeskreises Fischbacher Geschichte einen Stand mit historischen Bildern und Tombola bestückt, am Sonntag-Nachmittag sorgten Holzski-Paarlauf, Stelzen-Parcour und Büchsenwurfstand bei den Kindern für willkommene Unterhaltung.

Bürgervereinsvorsitzender Stang begrüßte viele Gäste, als Vertreter der Nürnberger Stadtspitze kamen Bürgermeister Dr. Clemens Gsell und Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, dazu eine stattliche Stadtratsriege mit Vertretern von CSU Grünen und SPD – außerdem die Landtagsabgeordnete Angelika Weikert und Bezirksrat Peter Daniel Forster sowie eine Abordnung der Staatlichen Forstverwaltung mit Ulrich Schroeder Caldas als  Vertreter des Forstbetriebes.

Dieter Stang dankte dem Forst für Unterstützung, Ulrich Schroeter Caldas verwies auf die Wichtigkeit des Vereinsengagements und die gute Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein. Clemens Gsell betonte ebenfalls die Bedeutung solcher Ortsfeste, bei denen das ungezwungene Gespräch mit den Mandatsträgern möglich ist. Er lobte die Arbeit der Vereinsmitglieder, ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen würde auch das Klima im Ort leiden. Stang vertiefte die Ausführungen, indem er darauf verwies, dass in den letzten 20 Jahren die Infrastruktur mit der Energieversorgung und dem Anschluss von Wasser und Abwasser durch den Bürgerverein geschaffen wurde.

 

Bundestagsabgeordneter Martin Burkert kam verspätet und berichtete, dass der Lärmschutz an den Autobahnen in die Zuständigkeit Berlins fiele. Nach den Maßnahmen an der A 73 im Bereich des Hafens und der Gartenstadt stünde nunmehr der Lärmschutz für Fischbach ganz oben auf der Agenda.

Bei der Preisverlosung aus dem Quiz des Bürgervereins zog die Altenfurter „Glücksfee“ als Gewinner der Herbstreise nach Berchtesgaden und zum Kehlsteinhaus den Sänger des Männergesangsvereins Lyra, Ernst Rupprecht. Er selber war nach seiner Mitwirkung beim Gottesdienst am Morgen nicht mehr anwesend, seine Ehefrau Traudl Rupprecht nahm den Preis entgegen. Sie arbeitet beim Stand des Freundeskreises Fischbacher Geschichte mit – so hatte die Glücksfee die richtige Wahl getroffen und als Gewinner zwei tatkräftige Helfer beim Fest belohnt.   tka

Text und Bilder: Thomas Karl

30. Felsenkellerfest

Herzliche Einladung zum Felsenkellerfest in Fischbach

Am 9. und 10. Juni 2018

Programmplakat

Samstag 15 Uhr Bieranstich
ab 16 Uhr Blues Country Gipsy mit Brandl & Schmitt

Sonntag 10.30 Uhr Gottesdienst
14 Uhr Begrüßung der Gäste
15 Uhr Ziehung der Gewinner des Preisrätsels:

Gewinnspiel 30. Felsenkellerfest

Toppreis: Gutschein für die Herbstreise des Bürgervereins im September zum Kehlsteinhaus, Berchtesgadener Land.

Wir feiern unser 30. Jubiläum mit tollen Extras, Gewinnspiel, Kinderaktion, Musik, Gegrilltem, kühlen Getränken und der legendären Atmosphäre des idyllischen Felsenkellers in Fischbach.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dieter Stang
Vorsitzender

Bundesverkehrsminister zum AK Nürnberg-Ost / AS Fischbach

Aus dem Bundesverkehrsministerium erhielten wir nun Antwort zum  Thema  Lärmschutzmaßnahmen beim Ausbau der Anschlussstelle Fischbach.

Ein Vorziehen der Lärmschutzmaßnahme im Hinblick auf den künftigen vierspurigen Ausbau der A9 kann leider derzeit „[…] aufgrund der nachrangigen Einstufung des Vorhabens […]“ nicht zugesagt werden.

Geplant ist aber eine Lärmsanierungsmaßnahme, bei der die vorhandenen Lärmschutzanlagen „um bis zu drei Meter höher als im Bestand werden.“

Vorsitzender Dieter Stang: „Das ist nicht die Antwort, die wir uns erhofft hatten.“

Antwortschreiben des Ministers

Zustand des Waldes im Nürnberger Südosten

Mit Besorgnis nehmen Bürger aus dem Nürnberger Südosten den Zustand des Waldes und der Waldwege wahr.

Der Bürgerverein griff dieses Thema zeitnah am 28.03.2018 im Rahmen der Stadtteilversammlung Altenfurt/Moorenbrunn  auf.

Herr Norbert Zollet (Bayerische Staatsforsten) war hierzu eingeladen worden. Er erläuterte die Hintergründe. Für den schlechten Zustand der Wege nennt er 3 Hauptgründe:

  • Im letzten Jahr hat ein hoher Holzeinschlag stattfinden müssen
  • Das Wetter war teilweise sehr schlecht
  • Die Wege werden auch von Dritten (Deutsche Bahn, Stadt Nürnberg, Autobahndirektion Nordbayern) mit schwerem Gerät genutzt.

Die geschädigten Wege werden nach dem Frost bzw. dem Abtrocknen wieder begehbar gemacht.

Die umfangreichen Fällungen (rot markierte Bäume entlang der Regensburger Straße) sind aus Gründen der Verkehrswegesicherung notwendig. Der Klimawandel führt zu immer trockeneren Sommern und mehr Niederschlägen im Winter. Mehr Stürme erlauben weniger regulären Holzeinschlag, da wegen der Borkenkäfergefahr erst das schadhafte Holz aufgearbeitet werden muss (betrifft auch die Wege).

Der Hintergrund ist, dass seit 2003 mehrere hundert Bäume durch Trockenschäden nach und nach absterben – vor allem Birken, Fichten und Kiefern. Die Standfestigkeit dieser Bäume ist nicht mehr gegeben, daher ist die Fällung nicht zu vermeiden – sie könnten bei Stürmen auf die Straße stürzen.

In den Nächten 17. bis 19. April 2018 wird die Regensburger Straße wegen Holzfällarbeiten gesperrt (siehe auch Tagespresse).

Zu weiteren Punkten, den Forst betreffend, wurden ebenfalls Informationen weitergegeben:

  • Autobahnkreuz Nürnberg-Ost
    Die für den Umbau erforderlichen Regenrückhaltebecken nehmen viel Platz in Anspruch.

 

  • Sicherung gegen Wildschweine
    Die Autobahndirektion stellt Zäune auf, der Forst lässt viele Tiere abschießen (letztes Jahr die höchste je erreichte Zahl mit mehr als 750 Stück).

 

  • Waldparkplatz Moorenbrunn
    Hier gibt es Beschwerden von Anwohnern. Es geht um laufende LKW-Motoren. Auch wurde beobachtet, dass Fahrer in ihren Kleinlastwagen schlafen.