Aktuelles zum ICE-Werk

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03.03.2021: Die Bahn sucht einen Kommunikationsexperten für das ICE-Werk. Konkret geht es um die „kommunikative Positionierung des Neuen Werks Nürnberg“ (wobei das Werk offenbar als Marke aufgebaut werden soll, sonst würde man „Neue“ nicht groß schreiben). Weiteres Ziel soll sein das „Herausheben der ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte in Einklang mit der Konzernstrategie“. Es geht um das „Erscheinungsbild des Gesamtprojekts“ sowie die Erstellung von „Antwortentwürfen bei Anfragen aus Medien, Politik und [von] Trägern öffentlicher Belange“. Quelle

17.02.2021: Lichterwache, Presseinformation Bund Naturschutz, BR-Fernsehen „Unkraut“ und „Frankenschau aktuell“:

Die Serie der Lichterwachen zum Protest gegen das ICE-Werk wurde fortgesetzt. Es war wieder sehr eindrucksvoll – vielen Dank an die Facebookgruppe/Bürgerinitiative und insbesondere Markus Fleischmann für die Organisation. An diesem Tag gab es noch einige andere Ereignisse: gegen Mittag veranstaltete der Bund Naturschutz eine Presseinformation an der Karl-Hertel-Straße. Sowohl das Frankenfernsehen als auch der BR waren dabei – ebenso die Nürnberger Nachrichten. Während der Lichterwache waren gleich 2 Teams vom BR vor Ort – einmal „Unkraut“, die Uwe Mitterer interviewten – die Sendung wird am 1. März ausgestrahlt – und „Frankenschau aktuell“, mit einer kurzen Liveschaltung in die Sendung mit dem Bürgerverein und dem Bund Naturschutz. Der Beitrag steht in der Mediathek noch zur Verfügung (Minute 19:41).

05.02.2021: Der Bürgerverein führt aktuell Gespräche mit Stadtratsfraktionen. Ziel der Gespräche und klare Erwartungshaltung an den Stadtrat ist es, dass die Stadt Nürnberg sich in ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren auf die Seite ihrer Bürgerinnen und Bürger stellt und nach erfolgter intensiver Prüfung und Abwägung aller Argumente gegen den ICE-Werksstandort Fischbach/Altenfurt ausspricht. Am 05.02.2021 fand dazu ein Treffen vor Ort im Bannwald statt.

03.02.2021: Wird die Diskussion über den möglichen Standort MUNA zu einer Verringerung der Proteste im Südosten führen? Ganz klar: NEIN. Der von den Menschen im Südosten getragene Widerstand gegen den ICE-Werksstandort Fischbach/Altenfurt ist davon völlig unabhängig. Der Bürgerverein erinnert an dieser Stelle erneut an das eingerichtete Spendenkonto zur Rettung des Bannwalds. Wenn Sie den Bürgerverein bei seinem Anliegen unterstützen möchten, können Sie zweckgebunden spenden:

Bürgerverein Nürnberg-Südost e.V.
IBAN: DE12 7605 0101 0012 4326 96
BIC: SSKNDE77XXX
Sparkasse Nürnberg
Verwendungszweck: Rettung des Bannwaldes

29.01.2021: Die Bahn prüft nun zusätzlich zu den bekannten fünf Standorten zwei weitere mögliche Standorte: die ehemalige MUNA in Feucht sowie eine Fläche südlich davon. Auch diese beiden Standorte werden von der Bahn in das Raumordnungsverfahren aufgenommen. Dies hat uns die Bahn mitgeteilt und die Stadt Nürnberg hat dazu eine Presseerklärung verfasst. Eine Folge wird sein, dass sich der ursprüngliche geplante Beginn des Raumordnungsverfahrens verzögert.

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Neuer Standort für das Siedler-Denkmal in Altenfurt

Durch den anstehenden Umbau des Feuerwehr-Gerätehauses in Altenfurt plant die Stadt Nürnberg derzeit den Umzug des dort aufgestellten Siedler-Denkmals. Der bisherige Standort wird durch den Umbau als ungeeignet für die Belange der Feuerwehr gesehen, so dass der Bürgerverein in Abstimmung mit der Stadt im Moment damit befasst ist, einen neuen Standort für das Denkmal zu finden.

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Juraleitung: Variante betrifft Moorenbrunn

Für die geplante Jura-Stromtrasse (Juraleitung) werden aktuell unterschiedliche Streckenvarianten diskutiert. Eine davon verläuft zwischen Moorenbrunn und dem Gewerbepark Nürnberg-Feucht, südlich der A6.

Der Netzbetreiber Tennet bietet im Rahmen der Bürgerbeteiligung hierzu Informationsveranstaltungen an (derzeit online).

Termin für Moorenbrunn, Feucht, Wendelstein u. a. ist Mittwoch, 1. Juli 2020, 17-19 Uhr.

Link zum Online-Vortrag: https://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/juraleitung/tennet-im-dialog/virtuelle-informationsveranstaltungen-zum-variantennetz-der-juraleitung/

Während der Veranstaltung können auf dieser Seite Fragen eingegeben werden.

Die Präsentation ist anschließend auf den Seiten von Tennet als Video abrufbar.

Link zum ausführlichen Kartenmaterial (Abschnitt A wählen)

Juraleitung Variante

Landschaftsschutzgebiete genießen besonderen Schutz

Wer sich im Frühling in das Nürnberger Stadtgebiet aufmacht, begegnet an vielen Stellen einem Schild, das in einem grün umrandeten Dreieck einen schwarzen Adler auf weißem Grund zeigt.

Schild Landschaftsschutzgebiet

Dieses Schild markiert Landschaftsschutzgebiete und damit Orte, an denen inmitten oder am Rande der Großstadt noch Natur erlebbar ist. Solche Freiräume sind in Großstädten wie Nürnberg sehr knapp. Entsprechend hoch ist die Zahl der Erholungssuchenden, die in ihrer Freizeit die Landschaftsschutzgebiete aufsuchen. In der Landschaftsschutzverordnung sind daher bestimmte Regeln festgelegt, die dafür sorgen sollen, dass der Naturhaushalt in Takt bleibt.

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Bauvorhaben Velodrom öffentlich bekannt gemacht

Für das Velodrom wurde ein Antrag auf Baugenehmigung bei der Stadt Nürnberg gestellt. Die Behörde hat das Bauvorhaben daraufhin öffentlich bekannt gemacht, u. W. in der Zeitung vom 8. Januar 2020. Nun sind Pläne einsehbar und für Einwendungen läuft eine Frist von einem Monat.

Hier der wesentliche Auszug der Veröffentlichung (Quelle: Stadt Nürnberg)

Ausschnitt öffentliche Bekanntmachung zum Bauvorhaben Velodrom
Ausschnitt öffentliche Bekanntmachung zum Bauvorhaben Velodrom (Quelle: Stadt Nürnberg)

(Ganz nebenbei: Müsste nicht eigentlich die Digitalisierung in Deutschland weiter vorangeschritten und diese Unterlagen im Internet einsehbar sein? Und wäre es nicht auch besser für den Klimaschutz, wenn Interessierte nicht in das Amtsgebäude reisen müssen?)