Probleme mit dem ruhenden Verkehr – praktische Tipps der Polizei

Wildes Parken in unseren Stadtteilen ist ein Problem. Wir haben dazu einen Vertreter der Polizei zu unseren Stadtteilversammlungen eingeladen. Herr PHM Schlagenhaufer von der zuständigen Polizeiinspektion Nürnberg-Süd in Langwasser schilderte ausführlich Möglichkeiten und Grenzen der Polizei, dagegen vorzugehen.

Aufgrund enger personeller Restriktionen und hoher Anforderungen in anderen Stadtteilen muss die Polizei Einsätze priorisieren und kann daher in vielen Fällen nicht sofort gegen gemeldete Parkverstöße vorgehen

Aber die Polizei hat einen sehr nützlichen praktischen Tipp gegeben: Bürgerinnen und Bürger können der Polizei behilflich sein. Bilder von Verstößen mit genauer Ablichtung der Verkehrssituation sowie einer Beschreibung der Lage insbesondere mit Zeitangabe (von/bis) können per Mail an die Polizei übermittelt werden. Nachgewiesene Verstöße werden dann ggf. „vom Schreibtisch“ aus geahndet. Dies spart Einsatzzeiten der Polizei, da sie nicht unbedingt selbst vor Ort sein muss.

Mailadresse:
pp-mfr.nuernberg.pi-sued@polizei.bayern.de

Direkter telefonischer Kontakt zu den zuständigen Beamten:

Herr PHM Schlagenhaufer: 94 82 – 236
Herr PHK Pöllmann: 94 82 – 237

Infoveranstaltung zur Radsporthalle

Die CSU lädt zu einer Infoveranstaltung VELODROM mit
Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister Sport, Stadt Nürnberg
am Donnerstag, den 21. Februar 2019 um 19.00 Uhr ein.

Ort: TSV Altenfurt, Wohlauer Straße

Themen des Bürgervereins für die Bürgerversammlung der Stadt Nürnberg

Der Bürgerverein wird folgende Themen in die Bürgerversammlung einbringen. Diese findet statt am Mittwoch, 27. März 2019, 19.30 Uhr
Turnhalle der Grundschule in Fischbach, Fischbacher Hauptstraße 118.

  • Fertigstellung des Radwegs entlang der Oelserstraße im Bereich Moorenbrunn
  • Lärmschutz A9 und Autobahnkreuz-Ost
  • Velodrom
  • Anpassung des Bustaktes am Wochenende an S-Bahn
  • Die S3 soll auch in Fischbach halten
  • Tempo 30 in Fischbach
  • Straßenzustand Fischbach und Altenfurt

Aufgrund des noch recht hierarchischen Zuschnitts der Bürgerversammlungen wird erwartet, dass wir zu der Antwort der Stadt zu unseren Fragen nicht unmittelbar während der Veranstaltung Stellung nehmen können. Der Bürgerverein wird daher im Nachgang hier auf seiner Website erwidern.

Verwunderung über Radsporthalle

Auf einer Pressekonferenz Ende November 2018 wurde der Öffentlichkeit und den erstaunten Bürgern von Altenfurt und Moorenbrunn ein nahezu fertiges Konzept für die neu geplante Radsporthalle am Rande des Moorenbrunnfelds präsentiert. Der Bürgerverein ist darüber insbesondere deshalb verwundert, weil im Vorfeld auf dessen Nachfragen hin stets bekundet wurde, es sei alles noch Gedankenspielerei und konkrete Informationen lägen nicht vor.

Nun ging es offensichtlich doch deutlich schneller und als hauptsächlich betroffene Bürger fragen sich viele aus den angrenzenden Stadtteilen, warum es nicht möglich gewesen war, die Belange der Nachbarschaft einzubeziehen. Bei einem solchen Großvorhaben wäre dies sicherlich angemessen gewesen und so führt sich die Radrennbahn nicht gerade positiv als neuer Nachbar ein.

Völliges Unverständnis besteht überdies in Bezug auf die angedachte Bezeichnung der Sporthalle, die „Langwasser“ im Namen tragen soll. Dies wäre für Moorenbrunner und Altenfurter nicht akzeptabel.

Bleibt zu hoffen, dass sich alle Beteiligten besinnen, mit den Bürgerinnen und Bürgern vielleicht doch noch ein gut nachbarschaftliches Verhältnis pflegen zu wollen und wenigstens in Zukunft dafür aktiv einzutreten.

Fortschritte beim Radweg entlang der Oelser Straße?

Zuletzt berichtete der Nürnberger Stadtanzeiger in seiner Ausgabe vom 22.11.2018, dass sich das Umweltamt und das Verkehrsplanungsamt darauf verständigt hätten, dass das Teilstück des Radwegs entlang des Moorenbrunnfelds „realisiert werden könnte“ (S. 30). Offen sind weiterhin: Zustimmung des Verkehrsausschusses, Finanzierung, Teilstück bis zur Breslauer Straße und letztendlich die eigentliche Realisierung des nun in Aussicht gestellten Teilstücks.

Fahrrad-Demo: Bürger fordern Radweg an der Oelser Straße

Am Freitagnachmittag (19.10.2018) fanden sich zahlreiche Radlerinnen und Radler zur Fahrad-Demo ein. Die vom Bürgerverein Nürnberg-Südost organisierte Demonstration führte entlang der Oelser Straße zu den Stellen, an welchen bestehende Radwege enden und an denen die typischen Lücken im Nürnberger Radwegenetz deutlich zu Tage treten.

Die Bürger fordern von der Stadt Nürnberg, den jahrzehntelangen Ankündigungen nun endlich Taten folgen zu lassen und die Lücken an der Oelser Straße zu schließen. Sie können nicht verstehen, dass von der Stadtverwaltung ausgerechnet Umweltschutzgründe gegen einen Radweg vorgebracht werden. Es macht sie wütend, wenn der geplante Bau einer großen Sporthalle mit Parkplatz auf dem Moorenbrunnfeld eine immense Flächenversiegelung und die Vernichtung wertvoller Natur nach sich zieht, während nebenan ein schmaler Schotterweg mit dem Verweis auf den Umweltschutz abgelehnt wird. Sie halten die von der Stadt Nürnberg vorgeschobenen Bedenken für eine Ausrede.

Zumal der Bürgerverein Nürnberg-Südost eine äußerst umweltverträgliche Konzeption vorschlägt: Mit etwas gutem Willen der Beteiligten könnte die breite Teerstraße auf dem Moorenbrunnfeld zurückgebaut und zugunsten des Radwegs renaturiert werden. Im nördlichen Verlauf der Oelser Straße müsste ein früher bestehender Weg vom Forst freigelegt werden, was das Forstamt bereits als problemlos eingestuft hat.

Die Bürger werden das Abstimmungsverhalten der Parteien im Stadtrat zum Radweg genau beobachten. Sie werden nicht nachgeben bei ihrer Forderung nach umweltverträglichen Verkehrswegen.

Stellungnahme des Bürgervereins (Juli 2018)

 

Entbuschung Grünlandflächen westlich der Gleiwitzer Str.

Der Bürgerverein wurde gebeten, folgende Meldung bekannt zu geben:

Im Rahmen eines Projekts für besondere Gemeinwohlleistungen wird im Zeitraum Mitte bis Ende Oktober ein Teil der Grünlandflächen westlich der Gleiwitzer Str. (Höhe Siemens) durch die Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Nürnberg entbuscht. Die betreffende Fläche wurde Ende der 70er Jahre mit zahlreichen Wildobst- und Strauchgehölzen gruppenweise bepflanzt und stellt somit einen wertvollen, strukturierten Offenlandbiotop dar. In Folge hat sich eine artenreiche Vogel- und Insektenwelt etabliert. Durch fortschreitende Sukzession wächst die Fläche jedoch immer mehr zu und der typisch Offenlandcharakter geht verloren.

Insbesondere Aspe, Traubenkirsche, Schlehe und Ginster breiten sich unkontrolliert aus. Diese werden deshalb zunächst im südwestlichen Bereich größtenteils entfernt bzw. zurückgenommen. Das anfallende Reisigmaterial wird von der Fläche gebracht und gehäckselt, um eine unnötige Anreicherung von Nährstoffen zu vermeiden.

Die gesamte Maßnahme wird vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Fürth/Erlangen finanziert.

 

Norbert Zollet
Revierleiter

BAYERISCHE STAATSFORSTEN
Forstbetrieb Nürnberg
Revier Altenfurt
Oelser Straße 9
90475 Nürnberg
Telefon:    +49(0)911-834377
Telefax:    +49(0)911-8006835
Mobil:      +49(0)179-4734629
eMail:       norbert.zollet@baysf.de -www.baysf.de
Bayerische Staatsforsten, AöR
Sitz der Gesellschaft ist Regensburg